
28.07.2006 - Gesundheitswirtschaft als Jobmotor
1 Million neue Arbeitsplätze erwartet
Für Deutschland werden in der Gesundheitswirtschaft in den nächsten
Jahren rund 1 Million neue Arbeitsplätze erwartet. Alleine in Mecklenburg
Vorpommern sind aktuell in diesem Bereich 86.000 Arbeitsplätze ansässig
– Tendenz steigend. Prävention stellt eines der größten
wirtschaftlichen Wachstumspotenziale dar. Dies betonte Mecklenburg-Vorpommerns
Ministerpräsident Ringstorf bei der Eröffnung der Branchenkonferenz
Gesundheitswirtschaft in Warnemünde am 6. Juli 2006. Seine Aussagen
wurden bestärkt vom Kongresspräsidenten Prof. Dr. Klinkmann, in
dem er der Gesundheitswirtschaft die aktuell größte ökonomische
Kennziffer bescheinigte. Über 600 Teilnehmer aus Deutschland, Skandinavien, Marokko, den Niederlanden und Österreich trafen sich 2 Tage lang zum Gedankenaustausch zum Thema Gesundheit und Prävention. Als bundesweit dienstälteste Ministerin (weltweit viertlängste Amtszeit) erklärte die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, dass man vor allen Dingen zunächst die Strukturen ändern müsse, ansonsten bleibt das derzeitige System nicht bezahlbar. Und die Änderung liege darin, Prävention zu betreiben. Allerdings sei dafür entscheidend, dass dies ausschließlich über qualitätsgesicherte Angebote durchgeführt wird. Dazu sind gerade in der Integrierten Versorgung auch nicht-ärztliche Bereiche, also auch Sport und Fitness mit einzubinden. Das sind die Wachstumspotenziale, die die Fitness- und Gesundheitsbranche benötigt. Denn das allseits zu verfolgende Motto ist: Gesund alt werden – mit richtiger Ernährung und Bewegung, und damit die Produktivität bis ist Alter steigern. Deshalb werden die zukünftigen Investitionen in die Erhaltung der Gesundheit getätigt und liegen nicht darin, Krankheiten zu heilen. In diesen Prozess sollen sich auch die privaten Krankenversicherungen in der Primärprävention einbringen. Nur durch Prävention lässt sich zukünftig unser Sozialsystem bezahlbar halten.
Die Präsenz der Fitness- und Gesundheitsbranche durch den VDF bei der zweiten Ausgabe dieses Kongresses hat gezeigt, dass der Informationsaustausch unter den Beteiligten der Gesundheitswirtschaft extrem hilfreich und notwendig ist, will man die Potenziale nutzen. Der Blick über den Tellerrand von Fitness eröffnet ein riesiges Potenzial. Allein diese Tatsache zu erkennen und daraus die richtigen Handlungsweisen abzuleiten sichert die wirtschaftliche Zukunft durch Wachstum. Allerdings müssen wir in diesem Segment Gehör finden. Das hat die Fitnessbranche in den letzten 10 Jahren verschlafen. Jetzt heißt es weiter aktiv bleiben, um das Wachstumspotenzial des 21. Jahrhunderts mit zu nutzen. Der VDF nimmt seine Rolle als Ansprechpartner in diesem Segment bereits wahr. Die Forderungen nach Einbeziehung in den Präventionsbereich wurden bereits formuliert. Es liegt an uns selbst, mit qualitätsgesicherten Angeboten auf die Wachstumslokomotive aufzuspringen.
News
16.03.2010
VDF als Mitbegründer und nationaler Verbands- und Ansprechpartner der EHFA
(European Health and Fitness Association)
Die Gesetzgebung der Europäischen Union beeinflusst immer stärker den Alltag auf dem Kontinent. Das gilt auch für Clubs, Trainer und Lieferanten der Fitness- und Gesundheitsbranche in Deutschland...
>> mehr hier!04.03.2010
VDF
e.V. im Deutschen Bundestag Unterschriftenaktion für Fitness- und Gesundheit.
Parlamentarische Prüfung wurde vom VDF e.V. am 27. Januar 2010 erwirkt
Am 2. Dezember 2009 startete der VDF eine Unterschriftenaktion beim Deutschen Bundestag. Ziel der Unterschriftenaktion ist es, die Beiträge die von den Mitgliedern bezahlt werden, steuerlich direkt bei dem Mitglied als Vorsorgeleistung anrechnen zu lassen...
>> mehr hier!